Bewusst leben

Mein grünes Jahr 2018!

Wir befinden uns zwar schon im zweiten Monat des Jahres 2018 doch für das teilen meiner Gedanken zum grünen Jahr 2018 kann es gar nicht zu spät sein.
Es ist eine Prämiere für mich. Zum ersten Mal mache ich bei einer Blogparade mit. Vielen Dank an ECOMONKEY für den Anstoß dazu.

In meinem Beitrag möchte ich euch meine drei Schwerpunkte vorstellen, vor allem was ich umsetze um in den Bereichen noch nachhaltiger zu leben.

1. Müll vermeiden

Für 2018 habe ich mir vorgenommen meinen Müll weiter zu reduzieren. Wir produzieren einfach zu viel davon. Mancherorts kann man das Gefühl haben auf einer kleinen Mülldeponie zuhause zu sein. Meine Reisen nach Indien haben mich für das Thema stärker sensibilisiert als gedacht. Ein anderes Mal mehr dazu.
Ich kann nicht mehr tatenlos zusehen und möchte meine Anstrengungen zur aktiven Müllreduzierung erhöhen. Nein, ein Zero-Waste-Ninja werde ich nicht von jetzt auf gleich doch ich taste mich Stück für Stück heran.

Willst du wissen wie ich aktuelle das Thema Müllvermeidung angehe?

Beim Einkaufen eigene Taschen mitnehmen. Nicht für die Dinge des alltäglichen Bedarfs sondern vor allem auch für Obst, Gemüse und Brot. Die Äußerungen der VerkäuferInnen sind meistens überraschend positiv und ermutigen mich weiter zu machen. Es ergeben sich oft kurze Gespräche die beim Gegenüber Impulse setzen können. Ein tolles Gefühl.

Im Restesupermarkt – THE GOOD FOOD in Köln – einkaufen gehen, um mir a) den Verpackungsmüll weitestgehend zu ersparen und b) einen Beitrag gegen Lebensmittelverschwendung zu setzen. In Berlin könnt ihr zu SirPlus gehen. Was will ich mehr?!

Zum Nase putzen verwende ich seit Anfang des Jahres nur noch Baumwolltaschentüchern. Die lassen sich waschen und sparen somit die Verwendung frischer oder recycelter Zellulosefaser. Natürlich kann man, wie ich in der Vergangenheit, auf Recyclingtaschentücher setzen, doch es macht einfach keinen Sinn sie zu verwenden. Nase putzen und dann ab in den Müll damit? Früher hat mir meine liebe Oma immer Taschentücher geschenkt – mit gehäkelter Spitze umrandet. Schrecklich. Nun berufe ich mich darauf.

Noch öfter in Unverpackt-Läden einkaufen gehen. Köln hat mittlerweile drei Stück (Tante Olga, Veedelskrämer, Migori) und Bio-Supermärkte bieten vermehrt einen Teil des Sortiments (Reis, Nudeln, Frühstücksflocken, Nüsse etc.) unverpackt an. Eine Übersicht aller aktuell verfügbaren Unverpackt-Läden in Deutschland hat das enorm Magazin veröffentlicht (wird regelmäßig aktualisiert). Es bedeutet für mich einen Mehraufwand, mit Gläsern und Boxen loszuziehen, da ich bei der Fortbewegung nur auf meine Füße und ÖPNV setze. Der aktive und bewusste Beitrag zur Müllvermeidung ist es mir der Aufwand allemal wert.

Weniger ist mehr – Der Minimalismus hält weiter Einzug

Kennt ihr das Gefühl von eurem Besitz und/oder euren Gedanken erdrückt zu werden? Mir geht es seit Jahren ab und an so. Was hilft dagegen? Entrümpeln, loslassen, nicht anhaften wie es im Buddhismus heißt. Weniger ist also mehr und resultiert in mehr Fokus, innerer Freiheit, Entspannung und Belastung. Der Rucksack, den ich bildlich gesprochen mein Leben lang auf meinen Schultern trage, wird entweder irgendwann gänzlich abgelegt oder nach und nach leerer, sodass ich ihn nicht mehr spüre.

Was ich tun kann und werde um 2018 noch befreiter zu leben?

Alle Bücher oder Magazine die ich lese, werden im Anschluss entweder verkauft oder verschenkt. Kennt ihr die öffentlichen Bücherschränke, in denen ihr Gelesenes einfach einstellen könnt? Bei OpenBookCase gibt es eine Karte mit Bücherschränken. Jemand anderes wird sich freuen. Somit geht das gedruckte Wort nicht verloren sondern wieder in den Kreislauf zurück.

Regelmäßig prüfe ich meinen Hausstand auf den Nutzwert und frage mich wann ich den Gegenstand das letzte Mal genutzt habe? Sofern ich mehr als ein halbes Jahr das materielle Objekt nicht mehr betrachtet oder in Anspruch genommen habe, wird dieser ebenfalls verkauft oder verschenkt. Wenn ich es verschenke, greife ich gerne auf soziale Einrichtungen wie Sozialkaufhäuser. Eine tollen Überblick über derlei Einrichtungen findet ihr bei Minza will Sommer.

Habt ihr schon einmal euren digitalen Ballast entrümpelt? Das kann ich wärmstens empfehlen, denn auch auf der Festplatte sammelt sich mit der Zeit Datenmüll an.

3. Bewusst leben und Fehler zulassen

Bei allem Anspruch möglichst grün leben zu wollen finde ich es enorm wichtig, Fehler die automatisch passieren oder Fehltritte die man macht, ohne Wenn und Aber zu akzeptieren. Hadert nicht mit euch selbst so wie ich gelegentlich tue. Das Leben ist wie es ist, ein bunter Blumenstrauß, eine Achterbahnfahrt, eine große Herausforderung und es ist es wert gelebt zu werden. Jeden Tag aufs Neue.

In diesem Sinne. Viel Erfolg. Jeder Schritt zählt. Wann fängst du an zu gehen?

0 Kommentare zu “Mein grünes Jahr 2018!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.